Di

24

Mai

2011

Diskussion zur Energiepolitik in Schwarzenbek

v.L.: Andree Böhling (Greenpeace), ich, Martin Stein (Lübecker Nachrichten), Konstantin von Notz, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christel Happach-Kasan, MdB (FDP) v.L.: Andree Böhling (Greenpeace), ich, Martin Stein (Lübecker Nachrichten), Konstantin von Notz, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christel Happach-Kasan, MdB (FDP)

Am Donnerstag, den 20. Mai 2011, fand in Schwarzenbek eine Podiumsdiskussion zur Energiewende statt. Auf dem Podium diskutierte ich mit den Bundestagsabgeordneten Konstantin von Notz (Grüne) und Christel Happach-Kasan (FDP) sowie dem Fachmann Andree Böhling (Greenpeace) unter der Leitung von Herrn Martin Stein (Lübecker Nachrichten).

 

Es war mit besonders wichtig zu betonen, dass aus meiner Sicht Krümmel nicht mehr ans Netz gehen darf und ich dafür auch eine breite Mehrheit in meiner Fraktion sehe. Auch die jetzt abgeschalteten Altanlagen werden aller Voraussicht nach nicht wieder in Betrieb gehen.

 

Allerdings wies ich auch auf die enormen Kosten der Energiewende hin. Neuanlagen, Netzausbau und Forschung werden wir über die Strompreise umlegen müssen, denn im Bundeshaushalt ist kein Spielraum für solche Milliardenprojekte. Das wird zu erheblichen Mehrbelastungen bei Bürgern und Wirtschaft führen.

 

Ferner wird der Netzausbau uns vor große Herausforderungen stellen. Von den eigentlich bis 2015 gebrauchten 850km neuen Leitungen sind bis heute erst knapp 100km realisiert, es erscheint daher unrealistisch, dass wir mit dem Ausbau fertig werden. Ab 2015 kommt aber noch einmal ein Bedarf von 3600km hinzu. Hier werden alle an einem Strang ziehen und eigene Interessen hinter die der Allgemeinheit stellen müssen.

 

(Berlin, den 24.05.11)

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