Fr
22
Jul
2011
Wirtschaft-Verkehr-2011
Seit Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit in Berlin setzte ich mich auf Bundesebene für eine Verwirklichung des S4-Projekts ein. Ich freue mich daher sehr, dass das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung am 22. Juli 2011 bei einem Treffen mit den Vertretern aus Schleswig-Holstein und Hamburg mitteilte, grundsätzlich für eine Finanzierung des Baus zur Verfügung zu stehen. Gemeinsam wurden weitere Schritte vereinbart. Schleswig-Holstein und Hamburg werden nun die möglichen Streckenverläufe und die genaue Kostenrechnung starten. Die sog. Vorentwurfsplanung, die selbst ca. 2,5 Mio. € kostet, kann nun in Angriff genommen werden und wird zunächst von Schleswig-Holstein vorfinanziert. Bis Ende des Jahres 2012 will man die Ergebnisse dem Bund vorlegen. Danach wird entschieden, wie viel der Bund zu dem Projekt dazubezahlt.
Die Bereitschaft des Bundes bedeutet einen Meilenstein für die Entwicklung der S4 und ich bin sehr zuversichtlich, dass das Projekt nun realisiert werden kann.
Die Teilnehmer des Runden Tisches. v.l.: Kay Uwe Arnecke (S-Bahn Hamburg), Günther Meienberg (Verkehrsministerium SH), Norbert Brackmann, Dr. Ole Schröder, Bürgermeister Michael Sarach (Foto: Matthias Popien)
Im Sommer 2010 habe ich gemeinsam mit Herrn Dr. Ole Schröder, Vorsitzender der Landesgruppe Schleswig-Holstein im Deutschen Bundestag, einen "Runden Tisch" für den Bau der S4 in Ahrensburg organisiert. Mit dem Runden Tisch haben wir den zweigleisigen Ausbau der S4 von Hamburg bis Ahrensburg kräftig vorangebracht.
Das betonte auch Dr. Ole Schröder: „Eine noch bessere Verkehrsstruktur ist für die Metropolregion rund um Hamburg von enormer Bedeutung."
Eine zweigleisige Verbindung bis nach Ahrensburg-Gartenholz würde nicht nur die Verkehrsknotenpunkte entlasten, auch wäre das Projekt für die S-Bahn Hamburg wirtschaftlich zu betreiben und
250.000 Bürger würden davon profitieren.