2011

Mi

02

Mai

2012

Tag der offenen Tür beim THW in Ahrensburg

Herr Brackmann bedankt sich bei den Junghelfern des THW Herr Brackmann bedankt sich bei den Junghelfern des THW

In Ahrensburg hat das Techische Hilfswerk (THW) am 01. Mai 2012 einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Die Besucher hatten die Möglichkeit, echte Übungen mitzuerleben, sich über die Arbeit des THW zu informieren und den Tag zu geniessen. Am Ende dieses Artikels finden Sie eine kleine Bildgalerie mit Eindrücken der Veranstaltung.

In Ahrensburg hat das Techische Hilfswerk (THW) am 01. Mai 2012 einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Die Besucher hatten die Möglichkeit, echte Übungen mitzuerleben, sich über die Arbeit des THW zu informieren und den Tag zu geniessen.

 

Ich konnte mich mit dem Ortsbeauftragten des THW, Herrn Giese unterhalten. Er sagte mir, dass die Jugendarbeit derzeit hervorragend funktionere. Derweilen gebe es aufgrund des Wegfalls der Wehrpflicht aber Schwierigkeiten bei den Erwachsenen.

 

Bei den angesprochenen Junghelfern des THW habe ich mich nach ihrer gelungenen Übungsvorführung bedankt. Ich hoffe, dass auch in Zukunft das Ehrenamt, wie hier bei der THW Zulauf erhält. So habe ich gegenüber dem Hamburger Abendblatt gesagt: "Es gilt auch durch Aktionen wie die heutige, Bürger zu einem ehrenamtlichen Engagement zu bewegen."

Mi

02

Mai

2012

Für eine starke CDU in Schleswig-Holstein

Norbert Brackmann im Gespräch mit Frau und Herr Marschatz sowie Carsten Engelbrecht Norbert Brackmann im Gespräch mit Frau und Herr Marschatz sowie Carsten Engelbrecht

Am Samstag, den 28.04.2012 war ich ab 10.30 Uhr in der Geesthachter Innenstadt und anschließend am Marktstand. Im Gespräch mit Mitbürgerinnen und Mitbürgern habe ich die immer näher rückende Landtagswahl diskutieren können. Die verlässliche Haushaltspolitik der CDU geführten Landesregierung war mir dabei ein besonderes Anliegen.

Nach zweit weiteren Besuchen in Lauenburg und Escheburg, bin ich gegen 12.00 Uhr zur Kundgebung von Jost de Jager und Tobias Koch in Trittau gefahren. Dort hat unser Spitzenkandidat Jost de Jager in seiner Rede die Haushaltskonsolidierung ebenfalls als Kernthema der CDU in Schleswig-Holstein benannt. Darüber hinaus hat er das ambitionierte aber machbare Ziel, in Schleswig-Holstein bis 2020 mehr Strom aus erneuerbaren Energien zu produzieren, als das Land verbrauchen kann, hervorgehoben. Damit sichert die CDU auch in Zukunft die Tragfähigkeit der öffentlichen Haushalte und die Wettberbesfähigkeit Schleswig-Holsteins insgesamt.

Mi

18

Apr

2012

Pressemitteilung: Leerstände vermeiden – Möllns Wirtschaft stärken: Bund startet Verkauf der „Bundeswehrverwaltungsschule III“

„Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat mit der Veröffentlichung des Verkaufsprospekts für die Liegenschaft „Bundeswehrverwaltungsschule III“ in Mölln in der Hindenburgstraße 5-15 den Verkauf gestartet. Bis zum 31. Juli 2012 können Interessenten ihr Kaufpreisgebot für die Hauptgebäude der Bundeswehrverwaltungs-schule, die vier ehemaligen Offiziersvillen sowie für die zahlreichen Neben- und Versorgungsgebäude abgeben. Einen geeigneten neuen Eigentümer zu finden, der die Wirtschaftskraft und das Ansehen der Stadt Mölln weiter ankurbelt, ist für unsere Bürger und unsere Unternehmen vor Ort äußerst wichtig. Leerstände müssen vermieden werden. Hierfür setzte ich mich weiterhin ein“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Herzogtum-Lauenburg Norbert Brackmann.

 

„Als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion für das Bundesfinanzministerium und damit auch für die Bundesimmobilien kümmere ich mich u.a. um die Belange des Bundes bei Veräußerungen von nicht mehr benötigten Liegenschaften. Ich freue mich deshalb, dass es gelungen ist sich unverzüglich nach Entscheidung über die Freigabe der Liegenschaft gemeinsam mit der Stadt Mölln über die Ziele und weiteren Verfahren zu verständigen“.

 

Vor der Marktplatzierung hat es bereits Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt Mölln und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gegeben. Von Seiten der Stadt Mölln als Planungsträgerin ist eine städtebauliche Leitskizze beschlossen worden, die Grundlage für die Planungen potentieller Investoren sein kann. Im Verkaufsexposé der Bundesanstalt wird auf diese Leitskizzen ausdrücklich Bezug genommen. Danach strebt die Stadt Mölln eine Nutzung des Hauptgebäudes als Sonderbaufläche für Touristik, Wellness und Erholung (Hotel, Freizeit, Schulung Dienstleistung, Büros, Sonderwohnformen etc.) an. Für die Flächen im Bereich der ehemaligen Offiziersvillen ist eine Nutzung als Mischbaufläche (Stadtvillen als Mehrfamilienhäuser, Dienstleistung, Büros) vorgesehen. Die Bereiche, in denen sich derzeit die Neben- und Versorgungsgebäude sowie die Werkstätten und Garagen befinden, sind für Nutzungen als Wohnbaufläche (Einfamilienhäuser) vorgesehen.

 

„Dieses Konzept der Stadt Mölln kann ich voll und ganz unterstützen und hoffe, dass möglichst viele Interessenten ihr Kaufangebot abgeben“, so Norbert Brackmann weiter.

 

Weitere Informationen können auf der Homepage der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unter www.bundesimmobilien.de eingesehen werden.

 

Mi

18

Apr

2012

Pressemitteilung: Familienzentrum Lauenburg erhält Fördermittel vom Bund

„Kinder sind das Wertvollste unserer Gesellschaft und wir sind verantwortlich für sie. Deshalb ist es so wichtig, die Sprachentwicklung von Kindern so früh wie möglich zu unterstützen, denn je früher die Bildung und Förderung einsetzt, desto besser können allen Kindern faire Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe eröffnet werden. Daher freut es mich besonders, dass in meinem Wahlkreis jetzt das Familienzentrum Lauenburg Fördermittel vom Bund erhält, so Norbert Brackmann.

Die Kindertagesstätte ist Teil des Familienzentrums im Graf Bernhard Ring. Der Kita wird im Rahmen der Offensive Frühe Chancen „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“ Bundesmittel von 25.000 € pro Jahr zur Verfügung gestellt. Damit kann zum Beispiel zusätzliches Fachpersonal eingestellt oder notwendige Anschaffungen getätigt werden“, freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete.

 

Die Fördermittel sollen Spielraum geben, in jeder Kita eine Halbtagsstelle für eine zur Sprachförderung qualifizierten, angemessen vergüteten Fachkraft zu schaffen. Bis zum Jahr 2014 stellt der Bund insgesamt rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Kindertageseinrichtungen zu sogenannten „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ auszubauen.

 

Fr

24

Feb

2012

Küstenwache des Bundes - Vor-Ort-Begehung im Maritimen Sicherheitszentrum Cuxhaven (23.02.12)

Gemeinsam mit den Staatssekretären aus dem Bundesfinanz-, Bundesinnen- und Bundesverkehrsministerium sowie einigen Kollegen besuchte ich das Maritime Sicherheitszentrum, um über das weitere Vorgehen in der Thematik "Küstenwache des Bundes" zu beraten. Es fanden konstruktive Gespräche statt, die zeigen, dass alle Beteiligten den Willen haben, die Kompetenzen der auf See tätigen Bundesbehörden zusammenzuführen.

Mir sind folgende Punkte wichtig, für die ich mich einsetze und die zuständigen Ministerien auffordere, diese umzusetzen:

  • Im voraussichtlich 2014 fertiggestellten Maritimen Sicherheitszentrum (MSZ) soll eine gemeinsame Bundesleitstelle aller auf See tätigen Bundesbehörden eingerichtet werden. Von dort können dann die Schiffe der Bundespolizei, des Zolls, der Fischereiaufsicht sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung geführt werden.
  • Es muss eine gemeinsame Bereederung der Bundeschiffe erfolgen. Insbesondere Technik, Logistik, Instandhaltung und Beschaffung sollen zentralisiert und vereinheitlicht werden.
  • Die gemischten Besatzungen, die Bundespolizei und Zoll auf ihren Schiffen bereits praktizieren, sollen – soweit sinnvoll – auf Fischereiaufsicht und Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ausgeweitet werden.
  • Die Bundesbehörden sollen ein gemeinsames (Einsatz-)Konzept für die Aufgabenwahrnehmung auf See entwickeln.
  • Die maritime Aus- und Fortbildung, einschließlich der Nachwuchsgewinnung, muss harmonisiert werden.

Do

05

Jan

2012

Pressemitteilung:„Toleranz fördern – Demokratie stärken“ – Bundesprogramm fördert Lauenburg, Lütau und den Kreis

„Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert in diesem Jahr wieder zwei lokale Aktionspläne für mehr Toleranz im Kreis Herzogtum Lauenburg. Insgesamt 120.000 Euro aus dem 10,6 Millionen Euro-Topf kommen diesen zugute. Das hat mir der Staatssekretär im Ministerium mitgeteilt“, gab der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann heute bekannt.

„Dieses Programm ist vor dem aktuellen Hintergrund der Diskussionen um rechtsextreme Organisationen wichtiger denn je. Wir wollen ein Zeichen setzen: Gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Rassismus, gegen Antisemitismus. Und unsere Region ist dabei Vorbild“, erläutert Brackmann den Hintergrund des Programmes.

 

Das Programm „Toleranz fördern – Demokratie stärken“ wurde am 01. Januar 2011 gestartet und hat vor allem die Stärkung der Zivilgesellschaft und Demokratie vor Ort als Ziel. Prävention wird dabei großgeschrieben und die Erprobung neuer Modelle soll im Vordergrund stehen. Der Kreis Herzogtum Lauenburg erhält dazu 90.000 Euro für die Entwicklungs- und Implementierungsphase seine Aktionsplanes. Lauenburg und das Amt Lütau erhalten gemeinsam 30.000 Euro um die Nachhaltigkeit des bereits umgesetzten lokalen Aktionsplanes zu sichern.

 

„Lauenburg und Lütau machen vor, wie die Toleranz vor Ort gestärkt werden kann. Es gibt Ideen von einem Kino bis hin zu einer Toleranzwoche. Genau so etwas wollte der Bund mit dem Programm anstoßen: Kinder und Jugendliche vor Ort ansprechen und ihnen durch Kooperation von Kommunen und Vereinen ein breites Angebot zur Festigung der demokratischen Strukturen machen. Es freut mich, dass die erfolgreiche Arbeit mit den Bundesmitteln nun fortgesetzt werden kann“, so Brackmann weiter.

 

„Der Kreis hat bereits seit 2010 mit einen eigenen lokalen Aktionsplan, der ebenfalls gefördert wird. Dieser umfasst sämtliche Kommunen außer Lütau und Lauenburg, dort gibt es die eigenen Projekte. Dank der 90.000 Euro vom Bund können hier in 2012 viele neue Ideen umgesetzt werden“, sagte der Lauenburger Abgeordnete abschließend.

 

Mi

21

Dez

2011

Pressemitteilung: Auftrag Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt - Dein Dienst für die Demokratie?

Der Workshop für junge Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren vom 25. bis 30. März 2012 im Deutschen Bundestag. Ich ermutige alle jungen und interessierten Menschen, sich zu bewerben. Das Programm ermöglicht Ihnen einen einmaligen Einblick in die Arbeit der Journalisten und Abgeordneten.

Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland mittlerweile zum neunten Mal 30 junge Journalistinnen und Journalisten zu einem Workshop nach Berlin ein.

 

Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen des parlamentarischen und medialen Geschehens in der Hauptstadt blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadt-korrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen, besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag und erstellen eine eigene Veranstaltungszeitung.

 

„Auftrag Gesellschaft. Zwischen Ehre und Amt - Dein Dienst für die Demokratie?“ heißt der Titel der Veranstaltung in diesem Jahr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit der Rolle des bürgerschaftlichen Engagement - sei es im Ehrenamt, Freiwilligen Sozialen Jahr, Freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst - im gesamtdemokratischen Getriebe auseinandersetzen.

 

Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen

16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage http://bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gerne an mein Büro wenden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2012.

 

Mo

19

Dez

2011

Glühwein-Abend in Geesthacht

Beim gemütlichen Jahresausklang der CDU Geesthacht habe ich vor circa 50 Teilnehmern einen Vortrag über die europäische Staatsschuldenkrise und die Rettung des Euro gehalten. Lesen Sie dazu den Pressebericht des Ortsverbandes.

Die CDU Geesthacht verabschiedete das Jahr 2011 mit einem gemütlichen Glühweinabend im Lokal Vanilla. Rund 50 Gäste erlebten einen gelungenen Abend, der unter dem Motto von Geselligkeit und Information stand. Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann berichtete aus Berlin, zudem konnten die Gäste weihnachtliche Musik mit kostenlosen Glühwein genießen.

 

Unter den zahlreichen Gästen war auch der Schleswig-Holsteinische Landtagsabgeordnete Markus Matthiessen. Sven Minge, CDU-Ortsvorsitzender, wünschte allen Gästen, Freunden, Bekannten und Mitgliedern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2012.

 

Aktuelle Hinweise und Informationen zur CDU sind weiter unter http://www.CDU-Geesthacht.de einsehbar.

 

(Text: Sven Minge, Geesthacht)

 

Mit Sven Minge, dem Vorsitzenden der CDU Geesthacht, bem Glühweinabend Mit Sven Minge, dem Vorsitzenden der CDU Geesthacht, bem Glühweinabend

Mi

14

Dez

2011

Jahresbilanz in den Lübecker Nachrichten

Mein Fazit für das Jahr 2011 können Sie in den Lübecker Nachrichten nachlesen.  In Bezug auf den Kreis Stormarn können wir recht zufrieden sein. Lesen Sie meine Einschätzung dazu gerne im folgenden Artikel, der am 13.12.2011 erschien.

Bei Verkehrsprojekten kann Stormarn weiterhin punkten

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann zieht eine positive Jahresbilanz.

Braak – Wenn er an den Kreis Stormarn denkt, dann ist Norbert Brackmann eigentlich ganz zufrieden – zumindest mit dem, was er in diesem Jahr für den Kreis erreichen konnte. Der Bundestagsabgeordnete der CDU – sein Wahlkreis liegt im Lauenburgischen und auch in Teilen des Kreises Stormarn – ist Mitglied im Haushaltausschuss des Bundestages, hat also die Hand auf der Kasse, ist ein so genannter „Haushalter“.

 

 

Daher weiß er genau: „Der Bund wird sich nur mehr auf die Dinge konzentrieren, die wirtschaftlich interessant sind.“ Kommunen, die um eine Ortsumgehung kämpfen, sollten deshalb „in die Puschen kommen“, denn der Bund sehe hier keinen vordringlichen Bedarf mehr. Es werde interessant, wie der kommende Verkehrswegeplan aussieht. Mit dabei sein soll der Bau der S4 von Hamburg bis nach Bad Oldesloe – die stünde auf der Agenda. „Wir sind einen Schritt weitergekommen.“ Der Bund habe „die grundsätzliche Bereitschaft zur Finanzierung signalisiert“, erklärte Brackmann jetzt bei einem Pressegespräch, eine Zusicherung sei das aber noch lange nicht. Die Ausschreibung für die Vorentwurfsplanung laufe, „alle Möglichkeiten sollen erarbeitet werden.“

 

Das koste das Land Schleswig-Holstein zwischen 2,5 bis 3,5 Millionen Euro. „Schleswig–Holstein finanziert vor“, so der Politiker, der Förderfonds Nord der Metropolregion finanziere mit. Mit Kosten von etwa 250 Millionen Euro ist für den Abschnitt von Hamburg bis Ahrensburg-Gartenholz zu rechnen. In diesem Bereich soll zweigleisig ausgebaut werden. Weiter in Richtung Bad Oldesloe ginge es nur eingleisig, dieser Abschnitt würde noch einmal geschätzte 100 Millionen Euro kosten. Wenn die Vorentwurfsplanung fertig sei – angepeilt ist das kommende Jahr – käme es zur Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung zwischen Bahn, Bund und Land. Ein zweites großes Vorhaben – der Ausbau der B 404 zur A 21 – ginge voran. Allerdings bliebe der Bund erst einmal bei dem geplanten und teilweise umgesetzten dreispurigen Ausbau der B 404. „Der dreispurige Ausbau wird so umgesetzt“, erklärt Norbert Brackmann. Diese Strecke könne später, wenn sich der vollwertige Ausbau im Verkehrswegeplan wiederfindet – in eine der beiden Fahrspuren für die Autobahn umgewandelt werden. Schon jetzt sei klar: Während der vierte Bauabschnitt bereits fertig ist, kommt es bei dem dritten zu Verzögerungen.

 

Zwischen Grande und der Abfahrt Trittau-Nord sind zwei Brücken „nicht mehr gut davor“, wie Brackmann erklärt. Eine führt über die Landesstraße 93 – diese Straße verbindet Trittau und Großensee – und die andere über einen Wirtschaftsweg. „Eine der Brücken muss saniert werden, für die andere muss es einen Ersatzbau geben.“ Diese Brücken mussten auf Grund einer neuen Bundesrichtlinie – ermittelt werden muss die Tragfähigkeit der Brücke sowie ihre Lebensdauer – untersucht werden. Schon im März hat der Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr, Jens Sommerburg, darauf hingewiesen, dass sich der Ausbau deshalb verzögert.

 

Norbert Brackmann rechnet mit dem Beginn des dritten Bauabschnittes im kommenden Jahr. „2014 beginnt die Planfeststellung für den zweiten Bauabschnitt.“ Das sei dann der nächste Schritt.

 

Von Kerstin Kuhlmann-Schultz

(Lübecker Nachrichten vom 13.12.2011)

 

Online-Ausgabe

Fr

25

Nov

2011

Pressemitteilung: Bund fördert das Mehrgenerationenhaus OberstadtTreff in Geesthacht

Das Bundesfamilienministerium hat aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen u. a. das Mehrgenerationenhaus Geesthacht ausgewählt, das ab Januar 2012  30.000€ zur Verfügung gestellt bekommt.

„Mehrgenerationenhäuser sind für viele Menschen eine unverzichtbare Anlaufstelle. Seit Anfang 2003 besteht das Begegnungs- und Kommunikationszentrum OberstadtTreff in Trägerschaft der Stadt Geesthacht, das mit einer Vielzahl sozialer, kultureller und bildender Veranstaltungen den sozialen Zusammenhalt untereinander in der Stadt stärkt. Es freut mich daher ganz besonders, dass diese Verdienste vom Bund gefördert werden“, so der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

 

„Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen hat das Bundesfamilienministerium in Abstimmung mit den Ländern die Mehrgenerationenhäuser für das Bundesprogramm ab Januar 2012 ermittelt und das Mehrgenerationenhaus in Geesthacht ist mit dabei. Aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds werden pro Haus 30.000 € zur Verfügung gestellt“, so Brackmann weiter.

 

Weitere 10.000 € werden durch das Land kofinanziert.

Di

08

Nov

2011

Grünkohlessen des Stadtverbandes Ahrensburg

Am Donnerstag, den 2. November 2011, besuchte ich das traditionelle Grünkohlessen des CDU-Stadtverbandes Ahrensburg und berichtete dort über die aktuelle Bundespolitik. Daraus ergaben sich spannende Gespräche. Lesen Sie die Pressemitteilung des Stadtverbandes.

Der CDU Stadtverband Ahrensburg lud zum traditionellen „Grünkohlessen“ mit dem „Bericht aus Berlin“ ein und mehr als 150 Mitglieder und Freunde der CDU sorgten für ein übervolles Haus. Die Vorsitzende des Stadtverbandes, Renate Tangermann, begrüßte die Mitglieder, die Gäste und ganz besonders den Bundestagsabgeordneten Norbert Brackmann, dessen Bericht „zur aktuellen Krise“ mit besonderer Spannung erwartet wurde. Auch ein Jubiläum konnte begangen werden. Es war die 30. Einladung der CDU zur Kombination „Politik mit Grünkohl“. Über die Gewichtung beider Angebote herrschte Klarheit. Das Restaurant Strehl servierte das kulinarische Programm in hervorragender Qualität. Das Auditorium wartete aber mehr als gespannt auf das, was Norbert Brackmann zur Eurokrise, zur Schuldenkrise und zu Griechenland sagen würde.

 

Zum zweiten Mal in diesem Kreis breitete Norbert Brackmann in seiner bewährten sachlichen Art ein schwieriges Thema aus, nicht ohne zu Beginn mit humorigem Unterton einige Geheimnisse zu verraten, über die hier nicht berichtet werden darf. Verantwortungsvolles politisches Handeln und Entscheiden ist derzeit schwer erklärbar. Alles hängt mit allem zusammen und jeder hängt von anderen ab. Da bleibt nur die „Schritt für Schritt“-Politik der Kanzlerin: Ein Problem nach dem anderen abarbeiten.

 

Da über Gutes aber kaum noch geredet wird, wies Brackmann zunächst auf die gute Lage in Deutschland hin: Die Wirtschaft wächst, die Beschäftigung ist so hoch wie noch nie in den letzten Jahrzehnten, die Arbeitslosigkeit so niedrig wie lange nicht mehr, und die Aussichten auch für das schwierigere Jahr 2012 sind positiv. Die übernommene Neuverschuldung von 86 Milliarden konnte in der jetzigen Regierungszeit auf 25 Milliarden in 2011 reduziert werden. Für 2012 wird eine weitere Halbierung der Neuschulden angestrebt, so dass die Schuldenbremse des Grundgesetzes eingehalten werden kann. Inzwischen sind „Schuldenbremse“ und auch der Finanzverstand der „schwäbischen Hausfrau“ bewährte Exportartikel in andere Euroländer. Auch haben wir keine Eurokrise sondern eine Staatsschuldenkrise. Sparen ist angesagt. Einen breiten Raum – auch in der anschließenden intensiven Diskussion – nahm natürlich die Krise Griechenlands ein. Die von Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy in Brüssel durchgesetzten Vereinbarungen mit Griechenland, den Eurostaaten und der Finanzindustrie wurden erläutert.

 

Griechenland bekommt nur noch Geld aus dem laufenden Programm, wenn die Sparauflagen eingehalten werden. Auch nur unter diesen Voraussetzungen kommt es zu einem Schuldenschnitt von 50 Prozent und neuen Krediten. Norbert Brackmann ging noch von den Konsequenzen des geplanten griechischen Referendums und der angekündigten Vertrauensfrage des Ministerpräsidenten Papandreou aus. Er konnte natürlich nicht wissen, dass der Grieche am folgenden Tag das Referendum wieder einkassieren würde, den europäischen Regierungschefs der Verhandlungspartner abhanden kommen kann, getroffene Vereinbarungen unsicher werden und eventuelle Neuwahlen ins griechische Haus stehen. Das alles verstärkt die Sorgen der Europäer.

Vor einer derartig komplexen Situation hatte die Ahrensburger CDU noch keinen „Bericht aus Berlin“ gehört. Mit großem Beifall wurde der Bundestagsabgeordnete verabschiedet.

 

Renate Tangermann hatte zum Dank für den Norbert Brackmann ein hübsches Präsent ausgesucht: “Griechify your Life“. Vielleicht hilft es ja …

 

(Pressemitteilung CDU Ahrensburg, 5.11.11)

 

Mit der Stadtverbandsvorsitzenden Renate Tangermann beim Grünkohlessen Mit der Stadtverbandsvorsitzenden Renate Tangermann beim Grünkohlessen

Do

01

Sep

2011

Sprachförderung und Integration so früh wie möglich

Integration vor Ort: DRK-Kita Gartenholz

Bereits vor der Sommerpause konnte ich bekanntgeben, dass die DRK-Kita Gartenholz in Ahrensburg vom Bund gefördert wird. Nun war ich vor Ort um mir die neue Integrationsarbeit vorstellen zu lassen.

 

MdB Norbert Brackmann besucht die DRK-Kita Gartenholz

 

Ahrensburg - Im Rahmen der Offensive Frühe Chancen „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" der Bundesre-gierung besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Nor-bert Brackmann jetzt die Kindertagesstätte Gartenholz des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Ahrensburg, um sich über die ersten Praxiserfahrungen mit diesem Projekt zu informieren. Die Kita Gartenholz ist eine von bundesweit etwa 4.000 Kitas, die seit April vom Bund Fördermittel erhalten.

Das DRK hatte den Antrag dafür zusammen mit der städtischen Kindertagesstätte Schäferweg gestellt und insgesamt 187.000 Euro dafür erhalten; 50.000 Euro pro Jahr bis 2014. Diese Summe soll Spielraum für zusätzliches Fachpersonal und notwendige Anschaffungen, die zur Sprachförderung und Integration beitragen, geben.

Um dieses Projekt konstruktiv umsetzen zu können, hat das DRK zum 1. Mai 2011 Patricia Märten eingestellt, die sowohl für die DRK-Kita Gartenholz als auch für die Kita Schäferweg tätig ist. Sie informierte Norbert Brackmann über den derzeiti-gen Stand des Projektes, das sich zur Zeit noch in der Beo-bachtungsphase befindet, da die neuen Kinder sich zunächst eingewöhnen müssen. Im September ist eine 70-stündige Fortbildung für die Fachkräfte geplant, im September eine Regionalkonferenz. Der Migrantenanteil in der DRK-Kita Gartenholz liegt bei circa 30 Prozent.

 

Norbert Brackmann: „In Sachen Migration ist noch viel zu tun. Deshalb ist es besonders wichtig und notwendig, rechtzeitig bei den Jüngsten anzufangen, denn das Beherrschen der deutschen Sprache ist beim späteren Schulbesuch und in der Ausbildung von größter Bedeutung." Hanno Krause, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Sport und soziale Einrichtungen der Stadt Ahrensburg, machte deutlich, dass eine Kontinuität solcher Projekte dringend erforderlich sei. Denn auch beim Übergang von der Kita in die Schule müsse Förderung geleistet werden, wenn ein dauerhafter Erfolg gewünscht ist. Das Projekt ist derzeit bis zum Jahre 2014 befristet. Auch das Problem des Fachkräftemangels, dass sich in den kommenden Jahren noch verschärfen wird, war Thema des Gespräches. Norbert Brackmann versprach, insbesondere das Thema Befristung mit in den Bundestag zu nehmen.

 

(Pressemeldung des DRK Stormarn, Berlin den 01.09.2011)

 

CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann (Mitte) be-suchte die DRK-Kindertagesstätte Gartenholz. Von links: Patri-cia Märten, DRK-Fachkraft für Sprache und Integration, Hanno Krause, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Sport und soziale Einrichtungen CDU-Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann (Mitte) be-suchte die DRK-Kindertagesstätte Gartenholz. Von links: Patri-cia Märten, DRK-Fachkraft für Sprache und Integration, Hanno Krause, Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Sport und soziale Einrichtungen

Do

25

Aug

2011

Unterwegs in Trittau

In der parlamentarischen Sommerpause reise ich immer gerne durch den Wahlkreis. In der letzten Woche stand Trittau auf dem Programm. Dort besuchte ich unter anderem die Tischlerei Lantz und das Pflegeheim Haus Billetal. (Foto: Bettina Albrod)

Ich komme selbst aus der Parteiarbeit und möchte den Kontakt zur Basis

nicht verlieren und hören, welche Probleme vor Ort die Menschen bewegen", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann, der gestern zu einem Informationsbesuch nach Trittau kam. Bürgermeister Walter Nussel hatte einige Stichworte vorbereitet, über die rege auch mit den Fraktionsmitgliedern aus Trittau, Jens Hoffmann und Sascha Rohde, diskutiert wurde.

Seine Themen waren die Kosten für die Kinderkrippen, das Bildungs- und Teilhabepaket, die Erzieherinnenausbildung, die Straßen und die Versorgung mit Fachärzten. Bei den Krippenplätzen sprach Nussel von einer Steigerung der ungedeckten Kosten in den letzten fünf Jahren von 500000 auf 1,1 Millionen Euro und forderte: „Bund und Land müssen drauflegen, damit die Gemeinden nicht auf den Kosten sitzen bleiben." Brackmann verwies auf die aktuelle Diskussion über Senkungen des Eltern- und Kindergeldes. diskutieren noch, ob es nicht sinnvoller ist, pauschale Mittel in die Vor- und Früherziehung zu geben. Neue Leistungen können wir nicht finanzieren, denn wir schieben einen Schuldenbergvor uns her. Insofern wird es immer Verteilungskonflikte geben." Das Neue Bildungs- und Teilhabepaket nahmen in Trittau 37 Kinder aus 34 in Anspruch. Hier muss insbesondere das komplizierte Abrechnungssystem für Kleinbeträge verbessert werden. „Unsere Idee ist, dass es Rahmenverträge zum Beispiel mit Kreissportverbänden gibt, da müssen wir noch mal nachstellen." Zu den Straßen sieht Brackmann die größten Probleme bei den Landesstraßen. „Es gibt einen Investitionsstau, auch hier geht es um Umverteilung von Mitteln. 52 Prozent des Bundeshaushalts gehen in Arbeit und Soziales, aber wir können den Verfall der Straßen nicht weiter hinnehmen, denn das hat Auswirkungen auf die Ansiedlung von Gewerbe und beeinträchtigt die Pendler." Nach Nussels Auffassung partizipiere der Norden zu wenig von der Verkehrsförderung.

 

Dazu Brackmann: „Schleswig-Holstein bekommt 4,8 Prozent Investitionsmittel, damit deutlich mehr, als ihm eigentlich zusteht wegen der A 20 und der Fehmarnbeltquerung, da freuen sich die aus dem Süden nicht drüber. Insofern kann ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen." Den Ausbau der A 21 sieht er erst wieder in den 20iger Jahren im Verkehrswegeplan.

 

In Bezug auf die Quoten der Ärzteverteilung sieht auch er Handlungsbedarf. „Es muss über Kreis- und Landesgrenzen hinaus geplant werden." Bei seinen weiteren Stationen bei der Firma Lantz wollte er sich über Energiesparen durch gute Fenster vor dem Hintergrund des Ausstiegs aus der Kernenergie informieren. Um die Biogasanlage ging es bei Landwirt Friedrich Klose. „Die Biogasförderung geht zurück, da es Fehlentwicklungen gibt und das entstehende Methangas noch schädlicher für die Umwelt ist als Kohlendioxid." Weitere Stationen waren das Pflegeheim Haus Billetal sowie ein Gespräch mit der Gewerbegemeinschaft Trittau.

 

(Berlin, den 25.8.2011)

Mo

22

Aug

2011

Sommerinterview mit dem Hamburger Abendblatt

Bei meinem Sommerinterview mit der Stormarn-Ausgabe des Hamburger Abendblattes habe ich mit dem Redakteur über Euro-Rettung und andere Themen aus der Bundespolitik gesprochen.

Ahrensburg. Ein Fußballfan würde sagen: Norbert Brackmann ist in der Halbzeitpause. Zwei Jahre als Bundestagsabgeordneter liegen hinter ihm, zwei weitere Jahre vor ihm. Der CDU-Politiker aus Lauenburg, der 2009 erstmals das Mandat im Wahlkreis Stormarn/Lauenburg errungen hat, kann dennoch nicht abschalten. Die Parlamentsferien hat er genutzt, um sich ins Verfassungsrecht einzuarbeiten.

 

Das liegt normalerweise nicht gerade im Fokus eines Parlamentariers, der im Haushaltsausschuss sitzt und mitentscheidet, wofür der Staat Geld ausgibt. Aber die Finanzkrise hat die Gewichte verschoben. Das Rettungspaket für Not leidende Staaten der Euro-Zone ist immer größer geworden. Da geht es um Milliardensummen, die Deutschland unter Umständen zahlen muss. Allein der deutsche Garantieanteil am Rettungsschirm EFSF beträgt derzeit 123 Milliarden Euro. Die Hilfspakete für Griechenland sind in diesem Betrag noch gar nicht enthalten. Das bedeutet: Im schlimmsten Fall wird Deutschland weit über 150 Milliarden Euro für Schulden anderer Staaten bezahlen müssen.

 

Norbert Brackmann gefällt das nicht. Aber der Abgeordnete, der im Haushaltsausschuss über solche Rettungspakete beraten müsste, der gemeinsam mit Kollegen Vor- und Nachteile abwägen und dann eine Beschlussempfehlung fürs Parlament aussprechen müsste, ist machtlos. Denn das, was vor Monaten schon auf EU-Ebene zwischen den Regierungschefs verabredet worden ist, hat das Parlament noch gar nicht erreicht. Und wenn es sich im Herbst damit befassen wird, haben die Abgeordneten eigentlich gar keine Wahl mehr: Sie müssen dem Rettungsschirm zustimmen. Täten sie es nicht, würden sie die ohnehin nervösen Finanzmärkte noch mehr verunsichern - mit unabsehbaren Folgen.

Dabei ist der verfassungsrechtlich vorgezeichnete Pfad der Geldbewilligung eigentlich ein anderer. Die Volksvertreter - und nur die Volksvertreter - haben das Budgetrecht, also das Recht, festzulegen, für welche Zwecke der Staat wie viel Geld ausgibt. Erst dann darf die Bundeskanzlerin Angela Merkel zusagen, was sie im Fall des Rettungsschirms den Eurostaaten eben schon vorzeitig versprochen hat - ohne Rückendeckung durchs Parlament.

 

Brackmann erwartet deshalb einen Herbst mit heftigen politischen Diskussionen - auch zwischen der CDU/CSU-Fraktion und der Koalitionsregierung aus CDU, CSU und FDP. "Das Parlament wird sich das Budgetrecht zurückholen", sagt der Haushaltsexperte. "Es kann nicht angehen, dass der Bundeshaushalt Gefahr läuft, durch die Pleite eines anderen Staates verfassungswidrig zu werden." Brackmann ist sich sicher, dass die Rettungsaktion für Griechenland negative Folgen für den deutschen Etat haben wird. "Griechenland wird uns Geld kosten. Ganz Europa weiß es, nur unsere Regierung leugnet es", sagt er.

"Die Bundesregierung hat damit ein Stück ihrer Glaubwürdigkeit verspielt." Es habe sich ihm zum Beispiel nicht erschlossen, wie man in der Regierung in dieser Situation über Steuersenkungen diskutieren könne. "Deutschland hat in den Jahren 2009 und 2010 die höchste Nettoneuverschuldung der Nachkriegsgeschichte gehabt", so Brackmann. "Von diesem Schuldenberg müssen wir erst einmal herunterkommen."

 

Brackmann sagt, es habe ihn "überrascht, wie sehr wir in der Finanzkrise Getriebener der Märkte gewesen sind". Eine Gegen-Strategie der Regierung sei nicht zu erkennen gewesen. "Mir fehlt diese Strategie. Auch Kollegen in Europa vermissen ein gemeinsames Konzept von Deutschland und Frankreich, wie man langfristig solchen Spekulationen der Finanzmärkte begegnen will. Wenn wir in Europa nicht zusammenhalten, dann fliegt uns das Ding um die Ohren."

In seiner Fraktion gebe es eine deutliche Verärgerung über das, was Merkel auf europäischer Ebene zugesichert habe. "Die Fundamentalkritiker in der Koalition nehmen zu", sagt er. Er selbst wolle einen konstruktiven Weg gehen. "Wir müssen jetzt anfangen, gute Arbeit zu machen. Im Herbst haben wir die letzte Chance, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen."

 

Brackmann hält es für ganz wichtig, im Bundeshaushalt 2012 Geld für den Rettungsschirm zurückzulegen. Denn die Milliardenbeträge, für die Deutschland bürgt, existieren bislang nur als Versprechen auf dem Papier. "Wenn wir also einen Teil der griechischen Schulden bezahlen müssen, dann gibt es momentan nur zwei Möglichkeiten: Wir müssen die Steuern erhöhen oder bei den Ausgaben kürzen, zum Beispiel bei den Sozialausgaben", sagt Brackmann. "Beides möchte ich mir nicht vorstellen müssen."

 

Ab 2013 muss dann ohnehin schon die nächste EU-Vereinbarung in den Haushalt eingepreist werden. Der EFSF geht in einen noch größeren EU-Rettungsfonds über. Der sogenannte Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) soll eine Kapitalbasis von 700 Milliarden Euro haben. Deutschland muss dafür in den fünf Jahren ab 2013 etwa 4,3 Milliarden Euro pro Jahr überweisen - echtes Geld, keine papierenen Versprechungen.

 

Di

16

Aug

2011

Kleines Theater Schillerstraße in Geesthacht erhält Fördermittel

Das Kleine Theater Schillerstraße in Geesthacht ist eines von vielen kleinen Kinos in Deutschland, das dazu beiträgt die kulturelle Vielfalt der deutschen Kinolandschaft nachhaltig zu sichern. Ganz ohne Förderung von Außen ist dies jedoch nur bedingt möglich.

Norbert Brackmann, Ulrich Jacobi (Geschäftsführer des Kinos) und Bürgermeister Dr. Manow (von rechts) Foto: Timo Jann Norbert Brackmann, Ulrich Jacobi (Geschäftsführer des Kinos) und Bürgermeister Dr. Manow (von rechts) Foto: Timo Jann

Das Kleine Theater Schillerstraße in Geesthacht ist eines von vielen kleinen Kinos in Deutschland, das dazu beiträgt die kulturelle Vielfalt der deutschen Kinolandschaft nachhaltig zu sichern. Ganz ohne Förderung von Außen ist dies jedoch nur bedingt möglich.

 

Deshalb habe ich mich sehr dafür eingesetzt, dass das Kleine Theater Schillerstraße Fördermittel aus dem gestarteten Förderprogramm des Bundes und der Filmförderanstalt zur Kinodigitalisierung erhalten wird. Als Zuschuss für den Kauf von zwei digitalen Filmprojektoren bekommt die Gesellschaft vom Bund ca. 20.000 €. Immerhin ein kleiner Ausgleich für die ca. 100.000 € , die solch ein Filmprojektor in der Anschaffung kostet.


Bei meinem Besuch am 16. August konnte ich mich selbst von der neuen und modernen Technik im Kino überzeugen.

Mi

29

Jun

2011

Wanderausstellung in Trittau

Kurzes Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung Kurzes Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung

Die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages machte Halt in Trittau: In der dortigen Filliale der Sparkasse Holstein wurde mit verschiedenen Mitteln die Arbeit des Deutschen Bundestages präsentiert. Neben multimedialen Elementen sorgte besonders die Jagd nach einem eigens eingebauten Fehler unter den Besuchern für Spannung.

 

Die Wanderausstellung tourt weiter durchs Land und steht den Abgeordneten aller Fraktionen zur Verfügung. Sollte sich die Gelegenheit noch einmal ergeben, werde ich sie noch einmal in den Wahlkreis holen. Denn es nicht nur wichtig, dass möglichst viele Menschen die Bundespolitik vor Ort in Berlin live erleben können. Der Bundestag muss auch in den Wahlkreisen präsent sein und seine Arbeit, unabhängig von Parteien und Fraktionen, darstellen können.

 

(Berlin, den 29.06.2011)

Mi

08

Jun

2011

CDU Reinbek: Informationen über die Zukunft des Euro

Auf dem Podium mit Tobias Koch, MdL und Marc-Oliver Potzahr, MdL Auf dem Podium mit Tobias Koch, MdL und Marc-Oliver Potzahr, MdL

Am 1. Juni bekam ich die Gelegenheit, auf dem Schloß Reinbek rund 40 interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern über die Zukunft des Euro aus Sicht der Bundespolitik zu sprechen. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Marc-Oliver Potzahr konnten der finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Tobias Koch, MdL, und ich den Gästen interessante Zahlen präsentieren und die Gründe für die Euro-Rettung darlegen.

Die sehr ernste lage Griechenlands, die Bedeutung des Euro für die deutsche Exportwirtschaft und die zukünftigen Werkzeuge für eine stabile Währung waren die bestimmenden Themen meines Vortrages. Ferner betonte ich die Bedeutung unserer eigenen Sparvorhaben für ein, auch finanziell, stabiles Europa.

 

Insgesamt war es eine sehr angeregte Diskussion und es war für meine Arbeit in Berlin hilfreich, mich erneut mit Interessierten aus Stormarn auszutauschen. Das Thema Euro bewegt unsere Gemüter, deshalb müssen wir durch ständigen informationsaustausch eine möglichst breite Öffentlichkeit schaffen.

 

(Berlin, den 08.06.2011)

Do

26

Mai

2011

Übung der Streitkräftebasis in Lübtheen

Nach Lübtheen im Kreis Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern, führte mich eine Reise etwas außerhalb des eigentlichen Wahlkreises. Dort besuchte ich am 18.05.2011 eine Informationslehrübung der Streitkräftebasis auf dem Truppenübungsplatz.

 

Eindrucksvoll stellten die Männer und Frauen in Uniform dort die Leistungsfähigkeit der Streitkräftebasis unter Beweis. Sie demonstrierten, wie bei der Bundeswehr mit modernsten Mitteln globale logistische Herausforderungen gemeistert werden können.Die Streitkräftebasis bietet der Bundeswehr Logistik aus einer Hand, unter anderem auch ein hochmodernes, auf der ganzen Welt erreichbares Satellitenkommunikationssystem.

Besonders wichtig war mir hervorzuheben, dass wir als Bundestag eine Fürsorgepflicht für unsere Soldatinnen und Soldaten haben. Besonders wenn es durch die Strukturreform zum Abbau von Personal kommt, stehen wir in der Verantwortung. Wir sollten anstreben, frei werdende Stellen im öffentlichen Dienst mit solchen Männern und Frauen zu besetzen, die aufgrund des Sparzwanges im Verteidigungshaushalt in der Bundeswehr keine Perspektive mehr haben.

 

(Berlin, den 26.05.2011)

Do

07

Apr

2011

Besuch bei zwei Mitgliederversammlungen

SeniorenUnion Nusse und Umgebung

 

Am 30. März 2011 stand ein ganz besonderes Programm an. Gleich auf zwei Mitgliederversammlungen im Bereich Sandesneben und Nusse durfte ich Gast sein. Den Anfang machte die Versammlung der SeniorenUnion Nusse und Umgebung.  Bei dieser Veranstaltung war schon die Tagungsstätte, der Landgasthof Vokuhl, ganz besonders. Ein schönes Ambiente und besondere Gastfreundschaft trugen ihren Teil zum Gelingen der Sitzung bei.

In meinem kurzen Grußwort hob ich die Bedeutung der Haushaltskonsolidierung und eines sicheren Euros für den Bestand der Rente auf dem heutigen Niveau hervor. Außerdem bedankte ich mich beim Ortsvorsitzenden Klaus Ehlers, der mit einem Gastreferenten zur Vorsorgeproblematik auch praktische Lebenshilfe in einer Zeit geboten hat, in der immer mehr Menschen allein auf den Staat vertrauen.

CDU Sandesneben-Nusse

 

Anschließend ging es weiter zur Mitgliederversammlung des CDU Amtsverbandes Sandesneben-Nusse, wo ich vor rund 30 anwesenden Mitgliedern zahlreichen langjährigen Mitgliedern zu runden Jubiläen in der Partei gratulieren konnte.

 

Weiterhin bedankte ich mich mit einer Flasche Rotwein bei Frau Helga Sembritzki für ihr langjähriges Engagement in der CDU-Kreistagsfraktion, dem Kreisvorstand sowie als Amtsverbandsvorsitzende von Sandesneben-Nusse. Als die beiden Verbände Sandesneben und Nusse verschmolzen hat sie mit ihrer warmherzigen Art die Mitglieder zusammengeführt.

(Berlin, den 07.04.11)

Di

05

Apr

2011

Vier Kindergärten im Wahlkreis erhalten Fördermittel vom Bund

Eine frohe Nachricht für die Kindergartenkinder und Erzieher des Till-Eulenspiegel-Kindergartens in Mölln, der DRK-Kita Gartenholz in Ahrensburg, der Katholischen Kindertagesstätte St. Barbara in Geesthacht sowie der Kindertagesstätte der AWO "Die Wilde 13"  in Ratzeburg erhielt ich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Rahmen der "Offensive Frühe Chancen - Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration" werden die vier Kindertageseinrichtungen gefördert. Jeder beteiligten Einrichtung wird aus Bundesmittel ein Budget von 25.000 € pro Jahr zur Verfügung gestellt. Damit kann der Kindergarten zum Beispiel zusätzlich Fachpersonal einstellen oder notwendige Anschaffungen tätigen.

 

Der Bund stellt bis zum Jahr 2014 insgesamt rund 400 Millionen Euro zur Verfügung, um bis zu 4.000 Kindertageseinrichtungen zu sogenannten „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration" auszubauen. Die Fördermittel sollen den Spielraum geben, in jeder Kita eine Halbtagsstelle einer zur Sprachförderung qualifizierten, angemessen vergüteten Fachkraft zu schaffen.

Ziel der gemeinsamen Initiative von Bund und allen Bundesländern ist es, Kinder durch Sprachkompetenz zu stärken und ihnen eine altersintegrierte Sprachförderung zu ermöglichen.

(Berlin, den 05.04.2011)

Mi

12

Jan

2011

Zu Gast in Witzeeze

Foto v.l. Norbert Brackmann, Erich Schütt, Heinz Wöhl-Bruhn und Ortsvorsitzender Dennis Gabriel. Foto v.l. Norbert Brackmann, Erich Schütt, Heinz Wöhl-Bruhn und Ortsvorsitzender Dennis Gabriel.

Gut 40 Gäste hatten sich am 12.01.2011 in der Witzeezer Gaststätte "Zum Lindenkrug" versammelt. Für Ihre 40jährige Mitgliedschaft in der CDU wurden Erich Schütt und der Witzeezer Ehrenbürgermeister Heinz Wöhl-Bruhn mit der silbernen Ehrennadel der CDU geehrt.

Der CDU Ortsverband der 900 Seelengemeinde im Süden des Kreises Herzogtum Lauenburg hat zu seinem traditionellen Grünkohlessen am Jahresbeginn eingeladen. Ich kenne die Gemeinde Witzeeze noch aus meiner JU Zeit.

Themen des Abends waren u.a. die allgemeine Finanzlage der Bundesrepublik aber auch der Afghanistaneinsatz und das Aussetzen der Wehrpflicht. Besonders wurde der ungewisse Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals und die Folgen für die Schleuse und Kanalbrücke in Witzeeze thematisiert. Viele der anwesenden Gäste nutzten die Gelegenheit um Ihre persönlichen Fragen zum politischen Geschehen loszuwerden.  Nach dem offiziellen Teil nutzten einige Gäste die Gelegenheit für ein Vier-Augen-Gespräch, und freuten sich über die ein oder andere Anekdote, und einen ungeschönten Einblick hinter die Kulissen der Bundespolitik.

Mo

03

Jan

2011

Auftakt der CDU Stormarn

Am Donnerstag, den 3. Januar 2011 nahm ich auf  Einladung der Vorsitzenden des CDU Stadtverbands Frau Renate Tangermann gern beim Jahresempfang der CDU Stormarn Süd im Ahrensburger Rathaus teil.

Eins wurde gleich zu Anfang des Jahres klar ausgesprochen: Haushaltskonsolidierung steht auch hier im Focus.

Viele interessante Gäste und Teilnehmer u. a.der als CDU-Europaabgeordnete bekannte  Reimer Böge, Brgm.Frau Philipp -Richter, Tobias Koch, Claus Brandt und Bürgervorsteher Hr. Bandick bereicherten diesen  Abend.

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