Do
08
Mär
2012
„Die von den Bundesministern Dr. Röttgen und Dr. Rösler vorgeschlagene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die eine deutliche Kürzung der Förderung der Photovoltaik (PV) beinhaltet, geht in die richtige Richtung. Aber wir müssen dafür Sorge tragen, dass dieser plötzlich im Raum stehende Stichtag 9. März 2012 vom Tisch kommt und wir vernünftige Übergangsregelungen finden. Denn viele Familien, auch in den Kreisen Herzogtum Lauenburg und Stormarn, stehen kurz vor der Vollendung von PV-Anlagen auf ihren Hausdächern und hatten fest mit einer Förderung nach den bisherigen Sätzen gerechnet“, äußerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann nach der Fraktionssitzung in Berlin.
Mi
20
Jul
2011
Die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein übernimmt unentgeltlich vom Bund die Liegenschaft Wentorfer Lohe - ein Happy End und ein riesiger Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort und die Naturlandschaft.
Am 20. Juli 2011 wurde im Rathaus Wentorf in meinem Dabeisein die Übertragungsvereinbarung für die Lohe zwischen dem Land Schleswig-Holstein, der landeseigenen Stiftung Naturschutz sowie dem Bundesumweltministerium und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben unterschrieben. Noch in diesem Jahr soll die Übertragung vollzogen werden. Gemeinsam wollen nun alle Akteure - insbesondere die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein - ein Naturschutzkonzept erarbeiten, dass die Bedürfnisse u.a. der Naherholung berücksichtigt. Bürgerinnen und Bürger können in Workshops ihre Ideen und Sorgen einbringen. In einer Lenkungsgruppe aus Vertretern von Politik, Behörden und Naturschützern soll ein Nutzungskonzept erstellt werden, in erster Linie mit dem Zweck die biologische Vielfalt zu erhalten.
Nach der Aufgabe der militärischen Nutzung der Liegenschaft Anfang 1997 wurde fieberhaft nach einer Lösung für die zukünftige Nutzung der Wentorfer Lohe gesucht. Immer wieder ist eine Lösung ins Stocken geraten. Seit Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit im Dt. Bundestag im November 2009 habe ich mich durch viele Gespräche mit den zuständigen Akteuren für eine effiziente Lösung eingesetzt. Die nun getroffene Vereinbarung ist ein Gemeinschaftswerk. Ich danke daher insbesondere dem Vorstand der Bundesimmobilienanstalt Herrn Axel Kunze, dem Staatssekretär im Umweltministerium Schleswig-Holstein Herrn Rabius, der Vorsitzenden der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein Frau Todsen-Reese, den Vertretern des Bundesumweltministeriums sowie den Bürgermeistern der Gemeinden Wentorf, Wohltorf und Börnsen.
Di
24
Mai
2011
v.L.: Andree Böhling (Greenpeace), ich, Martin Stein (Lübecker Nachrichten), Konstantin von Notz, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christel Happach-Kasan, MdB (FDP)
Do
07
Apr
2011
Der Innenausschuss des Kreistages Herzogtum Lauenburg hat am 31. März 2011 unter meinem Vorsitz beschlossen, die Verwaltung des Kreises mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen auf drei kreiseigenen Gebäuden zu beauftragen.
Das Verwaltungsgebäude in Mölln und die beiden beruflichen Schulen in Mölln und Geesthacht werden ab 2012 Solaranlagen bekommen. Dafür sollen in den Haushalt 300.000 € Investitionskosten eingestellt werden.
Die Anlage auf dem Verwaltungsgebäude in Mölln soll mit bis zu 75% ihrer Leistung dazu genutzt werden, den Eigenbedarf der Behörde zu decken. Beide berufliche Schulen können bis zu 60% des auf ihren Dächern erzeugten Strom selbst nutzen. Die Anlagen finanzieren sich über die nächsten 20 Jahre selbst und erzeugen sogar noch einen Nettogewinn von fast 90.000 €, vor allem wegen der Einspeisevergütung die der Bund im Erneuerbare-Energien-Gesetz geregelt hat.
Wir sparen also bares Geld beim Strom und tun dabei noch etwas für die Umwelt.
(Berlin, den 07.04.11)
Mi
16
Mär
2011
Die Reaktorkatastrophe in Japan zeigt uns, dass Zweifel an der Sicherheit unserer Kernkraftwerke ausgeschlossen werden müssen. Im Bezug auf das Kernkraftwerk Krümmel in meinem Wahlkreis bedeutet das: Bei einer weiteren Betriebsführung durch Vattenfall darf das Kernkraftwerk Krümmel nicht ans Netz gehen. Zudem bedarf es einer europäischen Abstimmung zur dauerhaften Sicherung der Energiesicherheit, wenn mehrere Kernkraftwerke dauerhaft abgeschaltet werden sollten.
Mein umfassendes Statement können Sie hier nachlesen: